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Geh zur Shiftschool haben sie gesagt. Man lernt was über die Digitalisierung haben sie gesagt...

Als ich vor 15 Monaten die Shiftschoolreise begonnen habe, haben mich all meine Freunde und Kollegen gefragt, ob ich jetzt Programmieren lerne. Ja, das war ein Teil davon (und dazu später mehr), aber dass dieser Einblick in die Digitalisierung meine Perspektive zum Leben, beruflich und privat, verändern würde, hätte ich niemals erwartet. Die Reise ist noch nicht ganz vorbei, aber jetzt ist ein guter Moment zum Innehalten und Revue passieren lassen.


Nach 13 Jahren im gleichen Unternehmen, brauchte ich dringend eine neue Inspiration. Den Job bzw. Firma wollte ich nicht wechseln, da ich den liebe und schätze. Trotzdem wurde dieses Bedürfnis nach einem neunen Spark immer größer. Wie so oft im Leben, entsteht aus der Not etwas großes Neues. Ein Freund hat mir zufällig von der Shiftschool erzählt und ich war sofort Feuer und Flamme. Auch wenn ich bis zum Schluss nicht wirklich wusste was mich erwarten wird. Im Programm stand etwas über Skills, Network und Mindset. Aber es ist viel mehr als das...


Ein ganz wichtiger Bestandteil der Shiftschooljourney ist wie man mit Kreativität an komplexe Sachen herantritt. Denn jeder kann kreativ sein solange man Offenheit, Phantasie und auch (ich nenne es mal) Spiritualität trainiert und fördert. Dazu gibt es viele Techniken, die man auch in der Shiftschool erlernen kann wie zum Beispiel Design Thinking oder unendliche viele Versionen von Business Canvas. Aber am Ende geht es um das richtige Mindset: offen sein für Neues und EINFACH MACHEN - egal welche neue Challenge man vom legendären CTO vor den Kopf geworfen bekommt. Und sei es nachts um 2am um dann um 9am dazu etwas präsentieren zu müssen vor versammelter Gruppe in Berlin bei FlixBus. Was auch immer wichtig ist: iterieren, iterieren und nochmals iterieren. Eigentlich wird man nie fertig mit einer neuen Idee.


Ein weiterer Aspekt sind die vielen spannenden Menschen, die man während dieser Zeit trifft und kennen lernt. Sei es Shiftschool Alumni, Start-Ups Gründer*innen in München und Berlin oder die vielseitigen Trainer, die uns 12 Monate jedes zweites Wochenende gechallenged haben unsere Perspektiven zu hinterfragen und neue Impulse zu geben. Es wurden so viele spannende Themen diskutiert wie zum Beispiel wird es die deutsche Automobilbranche in zehn Jahren noch geben, wenn wir nicht schnellstmöglich uns dem disruptiven Wandel öffnen und mitgestalten als nur verwalten oder wie uns die Natur immer wieder lehrt, dass man sich Veränderungen nicht nur anpassen muss, sondern was für schön neue Lebensbereiche immer wieder entstehen wenn zwei Extreme aufeinander treffen.


Ein Highlight in vielerlei Hinsicht war dann am 26.09.2019 unser humanITy - Festival - human purpose > digital profit. Ein Projekt was uns fast 11 Monate begleitet hat unter minimalen Vorgaben. Datum, Ort, grobes Thema und agiles arbeiten. Vor allem das Letztere hat uns Kopfzerbrechen bereitet... immer wieder. Wie trifft man Entscheidungen, müssen alle immer einer Meinung sein, wie verteilt man Verantwortung, wie wollen wir zusammen arbeiten ohne Hierarchie. An unserem letzten Spark Wochenende haben wir genau das zwei Tage lang Revue passieren lassen und heftigst diskutiert. Geht das alles ohne Führung? Natürlich nicht. Es braucht eine starke Vision und Menschen, die sich nicht scheuen Entscheidungen zu treffen. Be stubborn in your vision. Flexible in the details. Am Ende war es ein fantastischer Tag mit so vielen interessanten Speakern, Gründer*innen und Teilnehmer*innen. Was ich persönlich für mich mitgenommen habe: lasse immer Raum für andere Ideen. Man ist überrascht was am Ende alles Tolles dabei rauskommt.



Ach so, um aufs Programmieren zurückzukommen. Ich würde es nicht als highlight beschreiben, aber es hat definitiv tiefen Eindruck bei meinen IT Developern hinterlassen und ich habe endlich verstanden, was genau die da machen und wie komplex das ist. Ich bin also überlegter geworden, wenn ich nach code Änderungen frage.


Nach 15 Monaten Shiftschool kann ich sagen, dass es eine inspirierende und spannende Reise war. Ich habe mich selbst besser kennengelernt, vor allem was meine Stärken sind und worauf ich mich in Zukunft mehr fokussieren möchte. GRATEFUL FOR WHERE I AM, EXCITED ABOUT WHERE I AM GOING.

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